Ausblick
Erwartete gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen
Die Einschätzung der gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen basierte auf der Annahme einer moderaten Stabilisierung der Weltwirtschaft. Diese steht jedoch unter dem Vorbehalt der jüngsten militärischen Eskalation im Nahen Osten seit dem 28.02.2026. Der israelisch-amerikanische Konflikt mit dem Iran und dessen Ausweitung auf Nachbarstaaten stellen ein potenzielles Abwärtsrisiko für die Weltkonjunktur und den Maschinenbau dar, dessen Ausmaß zum Zeitpunkt der Berichterstellung noch nicht abschließend quantifizierbar ist.
Die nachfolgenden Prognosen des Internationalen Währungsfonds (IWF) bilden den Stand der Erwartungen vor dem Ausbruch der militärischen Eskalation im Nahen Osten ab. Der IWF prognostiziert für das Jahr 2026 ein globales Wirtschaftswachstum von real 3,3 % sowie einen weiteren Rückgang der weltweiten Inflationsrate auf voraussichtlich 3,8 %. Damit setzt sich die Stabilisierung der Weltwirtschaft auf moderatem Niveau fort, wenngleich die Dynamik weiterhin unterhalb des langjährigen historischen Durchschnitts von rund 3,7 % verbleibt. Zunehmender Protektionismus, geopolitische Fragmentierung und politische Unsicherheiten stellen dabei weiterhin wesentliche Belastungsfaktoren dar.
Die regionalen Wachstumsdifferenzen bleiben auch im Jahr 2026 ausgeprägt. Während sich die Konjunktur in den USA mit einem erwarteten Wachstum von 2,4 % robust zeigt – getragen von fiskalischen Impulsen, einem resilienten Arbeitsmarkt und einer Lockerung der Finanzierungsbedingungen – erholt sich der Euroraum mit prognostizierten 1,3 % weiterhin nur verhalten. Für Deutschland wird nach einer mehrjährigen Stagnationsphase für 2026 ein leichtes Wirtschaftswachstum von 1,1 % erwartet. Im Vergleich der G7-Staaten verbessert Deutschland damit seine relative Position gegenüber Italien (0,7 %) und Japan (0,6 %), verbleibt jedoch deutlich hinter den Wachstumsraten der USA und Kanadas. Belastend wirken hierzulande insbesondere die anhaltend schwache Industriekonjunktur, strukturelle Standortnachteile sowie zunehmender protektionistischer Gegenwind. In Asien dürfte China mit einem Wachstum von 5,0 % weiterhin überdurchschnittlich expandieren, während Indien mit einem erwarteten Plus von 6,4 % als zentraler Wachstumsmotor der Region gilt.
| Land/Region | 2023 | 2024 | 2025 (Schätzung) |
| Welt | 3,5 | 3,3 | 3,3 |
| Entwickelte Volkswirtschaften | 1,7 | 1,8 | 1,7 |
| Euro-Zone | 0,4 | 0,9 | 1,4 |
| Deutschland | -0,9 | -0,5 | 0,2 |
| Frankreich | 1,6 | 1,1 | 0,8 |
| Italien | 0,7 | 0,7 | 0,5 |
| Spanien | 2,5 | 3,5 | 2,9 |
| Vereinigtes Königreich | 0,4 | 1,1 | 1,4 |
| USA | 2,9 | 2,8 | 2,1 |
| Japan | 1,2 | -0,2 | 1,1 |
| Aufstr. Märkte und Entwicklungsländer | 4,7 | 4,3 | 4,4 |
| ASEAN* | 4,1 | 4,6 | 4,2 |
| Brasilien | 3,2 | 3,4 | 2,5 |
| China | 5,4 | 5,0 | 5,0 |
| Indien** | 9,2 | 6,5 | 7,3 |
| Russland | 4,1 | 4,3 | 0,6 |
*) Indonesien, Malaysia, Philippinen, Singapur, Thailand
**) Fiskaljahr vom 01. April bis 31. März
Quelle: IMF World Economic Outlook Update January 2025 & IMF October 2024 Database
Die globalen Konjunkturrisiken bleiben laut IWF im Jahr 2026 insgesamt abwärtsgerichtet. Politische Unsicherheiten, eskalierende Handelskonflikte sowie eine fragmentierte internationale Wirtschaftsordnung könnten Investitionen, den Welthandel und Produktivitätsfortschritte spürbar dämpfen. Besondere Risiken gehen dabei von potenziell deutlichen US-Zollerhöhungen aus, die für exportorientierte Volkswirtschaften eine erhebliche Belastung der Auslandsnachfrage darstellten. Kritisch bewertet der IWF zudem das Risiko einer Korrektur an den Kapitalmärkten im Technologiesektor, sollte sich das hohe Produktivitätspotenzial von KI-Anwendungen nicht im erwarteten Umfang realisieren, sowie eine mögliche politische Einflussnahme auf die Unabhängigkeit der Zentralbanken. Anhaltende geopolitische Spannungen bergen darüber hinaus die Gefahr erneuter Volatilität bei Energie- und Rohstoffpreisen.
Für das Geschäftsjahr 2026 bleiben die handelspolitischen Rahmenbedingungen und Währungseinflüsse im US-Markt hochdynamisch und von Unsicherheiten geprägt. Infolge eines Urteils des US Supreme Courts vom 20. Februar 2026, welches vorherige weitreichende US-Zölle für rechtswidrig erklärte, ist die im Vorjahr mit der EU vereinbarte einheitliche Zoll-Obergrenze hinfällig geworden. Als Reaktion darauf hat die US-Administration ab dem 24. Februar 2026 neue globale Importzölle in Höhe von zunächst 10 % eingeführt. Eine weitere Erhöhung dieses Basis-Zollsatzes auf 15 % wurde bereits angekündigt und bleibt im Jahresverlauf zu beobachten. Ausnahmen bleiben jedoch für gelistete Produkte aus Stahl, Kupfer und Aluminium bestehen, für die weiterhin Zölle von mindestens 50 % gelten. Ergänzend werden Strafzölle in Höhe von mindestens 50 % auf Produkte erhoben, welche die US-Administration (gemäß Section 232 des Trade Expansion Act) als Derivate eingestuft hat. Darunter fallen unverändert auch Flexodruckmaschinen sowie eine größere Anzahl von Ersatzteilen für Druckmaschinen. Da die Section 232 der fortlaufenden Aktualisierung durch die US-Administration unterliegt, ist nicht auszuschließen, dass weitere für Koenig & Bauer relevante Produkte aufgenommen werden. Dies führt auch im laufenden Jahr dazu, dass Maschinen, Anlagen und Ersatzteile des Unternehmens in den USA teurer werden. Zudem kann die EUR/USD-Entwicklung eine zusätzliche weitere Verteuerung der Leistungen in den USA zur Folge haben.
Die nachfolgenden Prognosen des Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) bilden den Stand der Erwartungen vor dem Ausbruch der militärischen Eskalation im Nahen Osten ab. Der VDMA erwartet für die preisbereinigte Produktionsleistung der deutschen Maschinenbauindustrie im Jahr 2026 ein Wachstum von rund 1 %. Dies würde eine vorsichtige Trendwende nach dem für 2025 erwarteten Produktionsrückgang von rund 5 % markieren. Gleichwohl bleibt das Branchenumfeld von massiven Unsicherheiten geprägt, die primär aus ausbleibenden strukturellen Reformen, zunehmender Bürokratie und geopolitischen Krisen resultieren. Besonders belastend wirkt der weiter zunehmende Protektionismus, da sowohl der steigende Wettbewerbsdruck aus China als auch die verstärkte Nutzung wirtschaftlicher Sanktionen die Risiken im internationalen Handelsverkehr signifikant erhöhen. Da der Maschinen- und Anlagenbau tendenziell ein konjunktureller Spätzykliker ist, wird er im Jahr 2026 vermutlich nur begrenzt von der allgemeinen wirtschaftlichen Erholung profitieren können.
Prognosebericht
Die erwarteten gesamtwirtschaftlichen, politischen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen in den für die Koenig & Bauer-Gruppe relevanten Märkten dienen als Prämissen für die Prognoseplanung für das Jahr 2026 (1. Januar 2026 bis 31. Dezember 2026) und die Folgejahre.
Die getroffenen Prognoseeinschätzungen basieren auf der Annahme, dass sich die äußeren Rahmenbedingungen gegenüber dem aktuellen Stand nicht wesentlich ändern. Dabei spielen folgende externe Einflussfaktoren eine entscheidende Rolle:
Geopolitische Entwicklungen: Keine weiteren Eskalationen oder verschärften Einschränkungen im Zusammenhang mit dem Kriegsgeschehen in der Ukraine oder anderen geopolitischen Spannungen, die Lieferketten, Produktionsprozesse oder Absatzmärkte beeinträchtigen könnten.
Handelspolitische Unsicherheiten: Der Fortgang internationaler Handelskonflikte, insbesondere in den USA – hierbei wird vorausgesetzt, dass auf Basis der jüngsten US-Rechtsprechung zeitnah Klarheit zu den Einfuhrzöllen besteht, damit Kunden ihre Investitionsentscheidungen ohne handelsbedingte Verunsicherung treffen können – und mögliche protektionistische Maßnahmen, die zu Investitionszurückhaltung oder zu höheren Kosten in der Lieferkette führen könnten.
Makroökonomische Rahmenbedingungen: Keine unerwartete Rückkehr einer erhöhten Inflation, Zinsentwicklungen oder eine konjunkturelle Abschwächung, die die Nachfrage in zentralen Märkten beeinträchtigen könnten. Zusätzlich bleibt die Prognose von der internen Geschäftsentwicklung und der erfolgreichen Umsetzung strategischer Initiativen abhängig.
Zusätzlich bleibt die Prognose von der internen Geschäftsentwicklung und der erfolgreichen Umsetzung strategischer Initiativen abhängig.
Die ohnehin volatile geopolitische Lage hat sich durch die militärische Eskalation im Nahen Osten seit dem 28.02.2026 (Eintritt des israelisch-amerikanischen Konflikts mit dem Iran und dessen Ausweitung auf Nachbarstaaten) fundamental verschärft. Zum Zeitpunkt der Berichterstellung ist das volle Ausmaß der Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und den Maschinenbau noch nicht abschließend quantifizierbar.
Es besteht jedoch das akute Risiko einer signifikanten Beeinträchtigung der Energie- und Rohstoffmärkte, da eine länger andauernde Blockade der Straße von Hormus die Gefahr dauerhaft höherer Energiepreise birgt; dies könnte die globale Inflation erneut anheizen und die Produktionskosten im Maschinenbau belasten. Zudem stehen Logistik- und Lieferketten unter Druck, da die hochgradig unsichere Lage auf den Seewegen und strategischen Knotenpunkte im Nahen Osten die Stabilität der Warenströme sowie den Export in asiatische Wachstumsmärkte gefährden könnten. Darüber hinaus drohen negative Auswirkungen auf das Investitionsklima: Eine langanhaltende militärische Konfrontation könnte die weltweite Bereitschaft für langlebige Investitionsgüter spürbar dämpfen, zumal Kunden in unsicheren Zeiten verstärkt auf Liquiditätserhaltung setzen.
Sämtliche dieser Entwicklungen betreffen Koenig & Bauer unmittelbar – sowohl auf der Kostenseite als auch beim weltweiten Absatz.
Darüber hinaus ergeben sich spezifische operative Herausforderungen: Aufgrund bestehender Reisewarnungen für die vom aktuellen Kriegsgeschehen betroffenen Länder ist die Entsendung von Fachpersonal für Montage-, Installations- und Serviceeinsätze derzeit stark eingeschränkt. Dies beeinträchtigt nicht nur die Auslieferungsfähigkeit und die termingerechte Inbetriebnahme neuer Anlagen, sondern auch die Erbringung zeitkritischer Serviceleistungen vor Ort. Mögliche Verzögerungen bei der Endabnahme von Maschinen können zudem die geplante Umsatzrealisierung beeinflussen.
Die im Prognosebericht getroffenen Annahmen stehen somit unter dem Vorbehalt, dass es zu keiner zeitlich ausgedehnten militärischen Konfrontation im Nahen Osten, keiner langanhaltenden Unterbrechung der internationalen Handelswege, keiner dauerhaften Energiepreiskrise und zu keiner signifikanten Eintrübung des globalen Investitionsklimas kommt.
Strategisches Zielbild „IMPACT“
Koenig & Bauer treibt mit „IMPACT“ die konsequente Transformation des Konzerns voran. Der strategische Leitfaden definiert sechs zentrale Säulen – Intelligence, Market, People, Adaptability, Competitiveness und Technology –, mit denen der Konzern seine Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit in einem volatilen Marktumfeld stärkt. „IMPACT“ gibt dabei die Stoßrichtung bis 2030 und darüber hinaus vor, um die operative Widerstandsfähigkeit zu erhöhen und die Marktposition konsequent abzusichern.
Im Rahmen dieses Zielbildes sieht Koenig & Bauer ein strategisches Umsatzpotenzial von 1,5 Mrd. € bei einer operativen EBITDA-Marge von mindestens 8 % (ohne Sondereffekte wie z.B. auch drupa) vor, welches das Unternehmen auch durch die Skalierung innovativer Lösungen in den globalen Fokusmärkten mittelfristig erschließen will. Die Realisierung dieses Potenzials wird durch die weitere konsequente Optimierung des Konzernfootprints sowie der Konzernstrukturen vorangetrieben. Aufbauend auf den bereits eingeleiteten Maßnahmen zur Portfoliobereinigung – wie der Einstellung des Projekts CSMetalCan und der Reduzierung der Komplexität im Flexobereich (Frühjahr 2025) sowie der im Juli 2025 gestarteten strategischen Überprüfung der Koenig & Bauer Coding GmbH – bildet die im Januar 2026 beschlossene Stilllegung des Betriebs der Albert-Frankenthal GmbH einen konsequenten nächsten Schritt zur weiteren Konzernfokussierung und Sicherung der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit.
Ausblick 2026: Stabiler Geschäftsverlauf in volatilen Umfeld erwartet – Umstellung der Guidance auf das operative EBITDA
Vor dem Hintergrund der aktuellen Auftragslage und der volatilen geopolitischen Rahmenbedingungen erwartet Koenig & Bauer für das Geschäftsjahr 2026 eine Fortsetzung der operativen Stabilität. Mit Beginn des Geschäftsjahres 2026 haben die gesetzlichen Vertreter der Koenig & Bauer AG entschieden, die Guidance auf das operative EBITDA umzustellen. Diese Kennzahl fungiert fortan neben den Umsatzerlösen als bedeutsamster finanzieller Leistungsindikator und löst das operative EBIT ab. Damit trägt das Unternehmen der angestrebten Schärfung des Fokus auf die operative Cash-Generierung, einer verbesserten Vergleichbarkeit innerhalb der Peer Group sowie den künftigen Anforderungen des IFRS 18 Rechnung.
Unter Berücksichtigung der Chancen und Risiken ist die Prognose an folgende wesentliche Annahmen geknüpft: Vorausgesetzt, dass die weltwirtschaftliche Entwicklung und die Nachfrageimpulse in den relevanten Teilmärkten stabil bleiben, wird ein Konzernumsatz auf Vorjahresniveau (2025: 1.302,4 Mio. €) erwartet. Unter der Annahme, dass auf Basis der jüngsten US-Rechtsprechung zeitnah Klarheit zu den Einfuhrzöllen besteht, damit Kunden ihre Investitionsentscheidungen ohne handelsbedingte Verunsicherung treffen können prognostiziert der Vorstand für 2026 ein operatives EBITDA von circa 80 Mio. € wie im Vorjahr. Für das laufende Geschäftsjahr könnten sich beispielsweise nicht operative Positionen aus Aufwendungen / Erträge aus Konzernportfoliomaßnahmen (Übernahmen, Veräußerungen, Bereinigungen und andere portfoliobezogene Maßnahmen, u.a. Änderungen im Goodwill) im Zusammenhang mit der im Juli 2025 gestarteten strategischen Überprüfung der Koenig & Bauer Coding GmbH ergeben. Zudem könnten sich Aufwendungen / Erträge in Zusammenhang mit Restrukturierungsprojekten im Zusammenhang mit der im Januar 2026 beschlossene Stilllegung des Betriebs der Albert-Frankenthal GmbH ergeben.
Im Geschäftsjahr 2026 soll das Segment Paper & Packaging Sheetfed Systems (P&P) einen stabilen Umsatzbeitrag auf Vorjahresniveau leisten und das Segment Special & New Technologies (S&T) einen deutlich steigenden Umsatzbeitrag gegenüber dem Vorjahresniveau leisten. Zum operativen EBITDA soll das Segment P&P einen leicht reduzierten und das Segment S&T einen deutlich steigenden Ergebnisbeitrag gegenüber dem Vorjahresniveau leisten. Im Segment S&T wird die Profitabilität dabei durch die fortschreitende Skalierung in neuen Geschäftsfeldern sowie die stabile Auslastung im Wertpapierbereich gestützt.
| Umsatz* | Erwartung für 2026 | 2025 in Mio. € |
| Paper & Packaging Sheetfed Systems (P&P) | Stabil auf Vorjahresniveau | 741,5 |
| Special & New Technologies (S&T) | Deutlich steigend gegenüber Vorjahresniveau | 596,0 |
| Überleitung | – | -35,1 |
| Konzern | Stabil auf Vorjahresniveau | 1.302,4 |
| Operatives EBITDA** | 2025 in Mio. € | |
| Paper & Packaging Sheetfed Systems (P&P) | Leicht reduziert gegenüber dem Vorjahresniveau | 42,3 |
| Special & New Technologies (S&T) | Deutlich steigend gegenüber dem Vorjahresniveau | 22,2 |
| Überleitung | – | 15,1 |
| Konzern | Stabil auf Vorjahresniveau | 79,6 |
| Operatives EBIT | 2025 in Mio. € | |
| Paper & Packaging Sheetfed Systems (P&P) | – | 25,0 |
| Special & New Technologies (S&T) | – | 9,0 |
| Überleitung | – | 2,6 |
| Konzern | – | 36,6 |
*) Beim Umsatz entspricht „stabil“ einer Veränderung von bis zu +/- 3 %, „leicht“ einer Veränderung von bis zu +/- 5 %, während Veränderungen ab +/- 5 % als „deutlich“ bezeichnet werden.
**) Beim operativen EBITDA entspricht „stabil“ einer Veränderung von bis zu +/- 5 %, „leicht“ einer Veränderung von bis zu +/- 10 %, ab +/- 10 % werden Veränderungen als „deutlich“ angesehen.
Vor dem Hintergrund der Ergebnisentwicklung im Geschäftsjahr 2025 und des anhaltend herausfordernden globalwirtschaftlichen Marktumfeldes schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung vor, auf die Ausschüttung einer Dividende für das Geschäftsjahr in Anbetracht des Bilanzergebnisses der Koenig & Bauer AG zu verzichten. Da die angemessene Beteiligung der Aktionär:innen am Unternehmenserfolg für Koenig & Bauer von hoher Bedeutung ist, sieht die Dividendenpolitik vor, dass bei profitabler Geschäftsentwicklung im Jahr eine Ausschüttung von 15–35 % des Konzernergebnisses bei einer Mindestdividende von 0,30 € pro Aktie angestrebt wird.
